Berichte

Gewerbe- und Vereinspokal
am 23.02.2019

Heuer waren die Stanzer Musketiere beim Gewerbe- und Vereinspokal mit einer Damenmannschaft und einer Herrenmannschaft vertreten, wobei das Nenngeld von je € 30,– dankenswerterweise vom Verein bezahlt wurde.

Damen:         
Tösch Eva (Moar), Dittmann Monika, Tauss Marina, Pitter Beatrice,   Schwaighofer Sabrina

Herren:         
Froihofer Bernhard (Moar), Lanz Reinhard, Tauss Rene, Reithofer Florian, Schwaighofer Stefan

Der Tag begann früh um 07:00 Uhr am Teich. Insgesamt waren 25 Mannschaften am Start, die in 2 Gruppen um die Platzierungen kämpften.

Beide Mannschaften waren in selbstgemachten Vogelscheuchenkostümen am Start, was ein hervorragendes Bild abgab (hierfür herzlichen Dank an alle für das Engagement bei der Vorbereitung).

Die Damen erreichten hierbei den 12. Platz, die Herren den 6. Platz in ihrer jeweiligen Gruppe (leider kam es aufgrund der Auslosung zu keinem direkten Duell).

Nach Auswertung der Vorrunde wurden die Platzierungsspiele gestartet.

Bei diesen spielten die Damen um den 23. Gesamtplatz, welchen sie durch eine unglückliche Niederlage leider nicht erreichen konnten und somit 24. wurden.

Währenddessen kämpften die Herren um den 11. Gesamtplatz, welcher durch einen harterkämpften Sieg auch gesichert werden konnte.

Bei der anschließenden Siegerehrung beim GHOG ließen wir im Anschluss an das gute Buffet den Tag noch einmal Revue passieren. 

Es war eine tolle Veranstaltung, bei der wir uns nächstes Jahr auf alle Fälle wieder beteiligen sollten. 

Eisschießen Veitsch –
Stanzer Musketiere
am 24.02.2019

Nur einen Tag nach dem Gewerbe- und Vereinspokal waren wir eingeladen, uns (mittlerweile traditionell zum bereits 16. Mal) mit den Veitscher Eisschützen zu messen.

Beim Treffpunkt um 08:00 Uhr !!! waren alle sehr pünktlich und wir fuhren mit immerhin 17 Schützen los, um zeitgerecht auf der Eisbahn in der Veitsch um 09:00 Uhr mit dem Schießen beginnen zu können.

Leider verlief dieser Wettkampf nicht ganz nach unseren Vorstellungen, wobei die Ursachenforschung ergab, dass einige von uns nicht ihr normales Können abrufen konnten und wir auch nicht vom Daubenglück verfolgt waren.

Somit mussten wir uns beim Essen mit 2:5 geschlagen geben und nahmen uns vor, wenigstens das Trinken gewinnen zu können. Leider kam da dann auch noch ein wenig Pech ins Spiel, womit wir auch hier leider mit 0:2 verloren.

Nichts desto trotz war es ein lustiger Tag und so wurde bereits im Anschluss wieder über die Revanche nächstes Jahr sowie einen eventuellen Kegelvergleichskampf im Sommer gesprochen.

Unser „Dissi“ bekam von den Gegnern noch eine kleine Überraschung zu seinem letzten Tag mit einem 4er vorne, da ja am nächsten Tag sein 50. Geburtstag anstand.

Man sieht also auch, dass das Ganze trotz Wettkampf wie immer auf sehr freundschaftlicher Basis ablief.

In der Gesamtwertung um den Wanderpokal steht es jetzt 2:1 für die Veitsch, womit wir nächstes Jahr unbedingt gewinnen müssen. Schön wäre es, wenn uns dann beim Heimspiel vielleicht auch Nichtschützen als Zuseher unterstützen würden.

Winterolympiade
am 02.03.2019

Diese Veranstaltung war durch das MUSKETIERE-OLYMPISCHE-KOMITEE (MOK) Reithofer Florian und Scheikl Michael hervorragend organisiert (inkl. Wegweiser, falls jemand den Weg nicht kennt). Leider mussten die Bewerbe aufgrund des fehlenden Schnees in abgeänderter Form durchgeführt werden. Trotz der nicht allzu rosigen Wetterlage waren 4 Kinder und 19 Erwachsene anwesend, welche sich fast zur Gänze (17 Erwachsene) den diversen Herausforderungen stellten.

Der erste Bewerb, das „Downhill-Sackhüpfen“ wurde nach der Auslosung wie ein Parallelslalom im KO-Modus durchgeführt, wobei die Kinder ohne Sack die Strecke in tollen Laufzeiten absolvierten. Bei den Erwachsenen kam es zu unglaublich packenden Duellen bis hin zu Hechtsprungeinlagen ins Ziel und diversen Stürzen, wobei sich Gott sei Dank niemand verletzte. 

Beim zweiten Bewerb, dem „Ball-in-die-Tonne-werfen“, war dann ein wenig körperliche Erholung angesagt und eher die Wurfkoordination für Distanz und Richtung erforderlich.

Für die letzten beiden Bewerbe wurden die Gegner der Auslosung des ersten Bewerbs zu Zweierteams zusammengelegt, um beim dritten Bewerb „Wirf-blind-die-Hölzer-vom-Traktor“ gemeinsam zu glänzen. Der Blinde (durch „Gü´s“ Haube)  musste auf Anweisung des Sehenden aufgestellte Hölzer mit Bällen vom Traktor schießen, wobei man merkte, wie schnell man die Orientierung verliert.

Zu guter Letzt mussten diese Teams sich dann noch dem „Doppelschilauf“ stellen. Hierbei mussten beide zusammen auf zwei Brettern in Schlaufen diese so schnell wie möglich Richtung Ziel bewegen. Hierbei gab es eine sehr knappe Entscheidung, da das schnellste Team nur 0,38 sec. Vorsprung hatte. Manche ließen sich länger Zeit, hatten dafür allerdings die besseren Haltungsnoten (Verrenkungen). Leider zog sich Marina hierbei bei einem technischen Gebrechen eine leichte Knöchelverletzung zu (Hoffentlich nicht allzu schlimm und bald wieder gut).

Nach diesen Anstrengungen war es Zeit für eine kleine Stärkung in der Hütte, wobei es für alle Würstel und Semmeln zu essen gab, um wieder zu Kräften zu kommen.

Bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung bekamen die Kinder jeweils eine Medaille, ein Spielzeug und Urkunden mit den tollen Titeln (schnellster Läufer, schönstes Lächeln, bester Werfer und schönstes Gesicht).

Bei den Erwachsenen, die ihre Ergebnisse so einigermaßen im Kopf hatten, wurde schon über die möglichen Platzierungen gerätselt. Allerdings waren die Leistungen der Teilnehmer anscheinend so ausgeglichen, dass das MOK nach langer Beratung beschloss, dass der Losentscheid über die Platzierungen entscheiden musste. Hierbei ergab sich auf dem Siegerpodest folgende Konstellation:

1. Platz
Froihofer Bernhard

2. Platz
Gastl Hans

3. Platz
Scheikl Gü

Aufgrund dieses Ergebnisses wurde bereits in internationalen Wettbüros wegen Manipulation nachgeforscht, da hierbei eventuelle Schiebung und Wettbetrug nicht auszuschließen waren. Dieser Verdacht konnte jedoch rasch beseitigt werden.

Auch die durchgeführten Dopingproben verliefen durchwegs negativ, was zeigt, dass hier noch ehrlicher und fairer sportlicher Wettkampf betrieben wurde.

Aufgrund der tollen Leistungen jedes Einzelnen wurde vom MOK an jeden Teilnehmer (Platz 1-17) eine Medaille und ein Getränkegutschein für die Vereinshütte ausgegeben. 

Wir hoffen, dass alle Teilnehmer bei dieser Olympiade einen lustigen Tag verbracht haben und würden uns über eine Wiederholung (vielleicht auch im Sommer ???) freuen.

Der häufigste Satz des Tages war übrigens: ………, deine Jacke ist dreckig !!!

Countryzugfahrt Breitenauerbahn
mit Zugüberfall
am 27.04.2019

Auf Einladung der „Freunde der Breitenauerbahn“ fuhren wir an diesem Tag mit mehr als 20 Personen nach Mixnitz um uns an der Countryzugfahrt zu beteiligen. Wir waren mit Banditen, Sheriffs, Saloongirls, Cowgirls, Fuzzy und einem Totengräber vertreten. Bei der Fahrt um 11 Uhr besichtigten wir die Örtlichkeiten, um für die Überfälle bei den beiden folgenden Fahrten bereit zu sein. Während der Wartezeit stärkten wir uns mit Gegrilltem und einem Getränk, welches uns dankenswerterweise von der Breitenauerbahn zur Verfügung gestellt wurde.

Die Wettervorhersage mit Regen erfüllte sich zum Glück nicht, denn es gab den ganzen Tag sonniges Wetter. Aufgrund dieses Umstandes waren die Fahrten allerdings dermaßen gut besucht, dass wir unseren ursprünglichen Plan, den Zug bei der ersten Fahrt um 13 Uhr in der Breitenau zu stürmen aus Platzmangel im Zug kurzfristig ändern mussten, was wir aber problemlos nach kurzer Absprache meisterten.

Der große Showdown am Ende der zweiten Fahrt am Bahnhof Mixnitz war das krönende Highlight dieses Tages. Alles hier im Detail aufzulisten würde allerdings den Rahmen einer Kurzzusammenfassung sprengen, da so viele Sachen erwähnenswert wären, dass es einen mehrseitigen Bericht geben müsste.

Das Verteilen der Goldklumpen und „Musketierdollar“ aus der Schatzkiste, von den Stanzer Musketieren, an die Kinder und Gäste war wieder einmal ein Beweis, wie leicht man Kinderaugen mit ein wenig Aufwand zum Strahlen bringen kann.

Wir möchten hier eigentlich nur ein ganz herzliches Danke an alle Mitwirkenden aussprechen, die bei den Vorbereitungen geholfen haben und die alle an diesem Tag in den unterschiedlichsten Outfits ein fantastisches Bild abgegeben haben, was diverse Gäste der Zugfahrt mit Sätzen wie „Ich fühle mich in eine andere Zeit zurückversetzt“ bestätigten.

Wir hoffen, dass alle einen schönen und gemütlichen Tag verbracht haben.